Wenn wir uns mit der Wahrheit über Gottes Charakter befassen möchten, ist es absolut notwendig, sich zuerst mit uns als Menschen und unserem Charakter zu beschäftigen.
Um das rettende Evangelium in seiner Tiefe zu verstehen und sich stets das "Gesetz des Lebens" vor den Augen zu halten, hat Dr. Horst Müller einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis über uns selbst veröffentlicht: Die Wahrheit über uns. Es ist nämlich die geglaubte Lüge, die wir von Geburt an ausleben und nicht los lassen. Unsere Identität. Doch keiner erklärt uns das Dilemma. Falsche, oder lügenhafte Gedanken, beeinflussen unbewusst oder unterbewusst und führen dadurch sogar zu schweren Krankheiten, wenn wir uns mit unseren inneren Konflikten nicht auseinandersetzen. Es ist unsere gefallene Natur, die dazu beiträgt, uns beständig weiter selbst zu zerstören. Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie wir uns letztendlich durch Selbstbetrug schaden, auch wenn viele Dinge im Verborgenen ablaufen. Ziel ist es, sich in die Selbsterkenntnis führen zu lassen. Ein durchaus spannender Vortrag in 5 Teilen mit dem Prädikat: Sehr empfehlenswert!
Ich würde noch mitteilen, dass die beiden ersten Teile eine eine Einführung zum Thema sind. Die Teile 3 und 4 bilden den Hauptteil und der Teil 5 bringt dann alles zusammen; zeigt praktisch auf, wie man das Gesetz des Lebens anwendet. - Nämlich die Lüge durch Wahrheit ersetzen.
Einführung: Körper, Geit und Seele -
Was geschieht nach dem Tod?
Dies ist die Video-Reihe: Das Wesen meines Gottes
Wen es interessiert - hier ist mein Verständnis vom Bild Gottes in Bezug auf seine Geschöpfe erläutert. Für mich kann es keinen offensichtlichen Grund geben, wenn Christen behaupten, dass sich Gott ihnen nicht offenbart und die Trinität ein Geheimnis Gottes ist.
Ist leider nicht eins zu eins mit der Videoserie. Hier wird zusätzlich die neuzeitliche Kirchengeschichte in Bezug auf die Verschleierung der Gottheit innerhalb dieser Bewegung aufmerksam gemacht. Bezieht sich auf den letzten Abschnitt der Abhandlung.
Die Korrektur unseres Gottesbildes
Hier zu dem Thema: Gottes Zorn: Was ist das?
Das Video versucht zu erklären, dass Gott kein grausamer Tyrann ist, der seinen Zorn auf die unbußfertigen Menschen ausgießt und sie am Ende lebendig verbrennt, um seinem Zorn und seiner Rache Genüge zu tun. Es gibt viel zu viele Christen, die ebenfalls denken, dass Gott seinen Sohn für uns getötet hat. Dieses Denken über Gott schadet unserem geistlichen Wachstum, weil es durch ein falsches Gottesbild auch eine falsche Sichtweise auf den Charakter Gottes fällt. Aber genau diesen Charakter sollen wir doch am Ende widerspiegeln, oder? Deshalb ist dies eine wichtige Botschaft.
Die Korrektur unseres Gottesbildes
Hier zum Thema: Barmherzigkeit, statt Opfer
Das A.T. Opfersystem wird heute von Vielen bekenntlichen Christen, besonders Frauen, als grausam angesehen und deshalb lesen sie das A.T. nicht gerne. Es hängt damit zusammen, dass wir das Opfersystem nicht mit unserem Gottesbild zusammen bekommen.
Eine weitere gute Seite zur Empfehlung, auch wenn sie in anderen Glaubenspunkten abweichen, ist auf jeden Fall:
Blut und Opferdienst wird dort verständlich aufgezeigt.
Die Korrektur unseres Gottesbildes
Hier zum Thema: Das Muster der Gerichte Gottes
Heute gibt es viele diametrale Meinungen über das Gericht Gottes, die hier nicht näher erläutert werden sollen. Halten wir uns an das, was uns offenbart wurde. Das Muster ist im Grunde immer gleich geblieben, weil sich Gott eben nicht ändert. Und auch in der bevorstehenden Endzeit und Trübsal, wird er nicht anders handeln. Daher ist es klug, dieses Muster zu erkennen und daraus zu lernen, um zu bestehen. Es gibt nichts, was tragische wäre, wenn sich Gott von einem bekenntlichen Christen zurückziehen müsste ...
- Zusammenfassung des Buches -
Titel: Identitätskrieg
Autor: Adrian Ebens
Weitere Informationen zum Charakter Gottes: https://vaterderliebe.de/
Das Werk „Identitätskrieg“ entfaltet mit großer theologischer Tiefe und zugleich existenzieller Nähe das zentrale Drama der Menschheitsgeschichte: Den Verlust und die Wiedergewinnung der wahren Identität des Menschen. Im Kern beschreibt das Buch keinen moralischen Konflikt, sondern einen geistlichen Kampf um Herkunft, Abhängigkeit und Vertrauen. Es geht um die Frage, ob der Mensch sein Leben aus sich selbst schöpft – oder ob er als Kind in vollständiger Abhängigkeit von seinem himmlischen Vater lebt.
Ausgehend von der biblischen Urgeschichte im Garten Eden zeigt der Autor, dass die Versuchung Satans nicht primär im Ungehorsam bestand, sondern in der subtilen Lüge einer angeblich innewohnenden Lebenskraft. Die Worte „Ihr werdet nicht sterben“ markieren den Wendepunkt, an dem der Mensch begann, sich selbst als autonome Quelle von Leben, Erkenntnis und Wert zu begreifen. Dieses Denken wird im Buch eindrücklich als das „Duracell-Prinzip“ beschrieben: Ein Leben, das glaubt, aus eigener Energie gespeist zu sein, während es sich tatsächlich schleichend von der Quelle allen Lebens trennt.
Diese falsche Identität hat weitreichende Folgen. Der Mensch verliert nicht nur das Bewusstsein seiner völligen Abhängigkeit von Gott, sondern auch seine innere Sicherheit, seinen Wert und seine Geborgenheit. Die großen Fragen der Menschheit – „Wer bin ich?“ und „Bin ich es wert, geliebt zu werden?“ – entstehen nicht zufällig, sondern sind direkte Früchte dieser Trennung. Depression, Leistungsdruck, Identitätskrisen und zerbrochene Beziehungen werden im Buch nicht psychologisch verkürzt, sondern finden bezugnehmend ihren geistlichen Platz: Sie sind Symptome eines Lebens, das sich von der Quelle entfernt hat und dennoch versucht, weiterzuleben.
Dem stellt der Autor die biblische Wahrheit gegenüber, dass alles Leben – körperlich, geistig und seelisch – fortwährend aus Gott hervorgeht. Der Mensch existiert nicht unabhängig, nicht einmal für einen Augenblick. „In ihm leben, weben und sind wir“ ist keine poetische Metapher, sondern eine geistliche Realität. Gott erhält aktiv jedes Herzschlagen, jede Fähigkeit, jede Form von Weisheit, Liebe und Kreativität. Auch menschliche Begabungen sind keine autonomen Leistungen, sondern empfangene Gaben. Wo der Mensch dies vergisst, entsteht Stolz bei Erfolg und Verzweiflung bei Versagen.
Besonders tiefgehend ist die Darstellung der Liebe. Liebe wird nicht als menschliche Ressource verstanden, sondern als Ausfluss des Wesens Gottes selbst. Ohne Gottes Geist ist echte Liebe nicht möglich. Beziehungen scheitern nicht, weil Liebe „verbraucht“ ist, sondern weil Menschen versucht haben, aus sich selbst zu lieben. Die Rückkehr zur Quelle ist daher nicht moralische Anstrengung, sondern ein erneutes Empfangen.
Im weiteren Verlauf zeichnet das Buch den Weg zurück zur Kindschaft. Erlösung bedeutet hier nicht nur Vergebung von Schuld, sondern Wiederherstellung der Beziehung. Der Mensch ist nicht länger Knecht, nicht länger Getriebener im Reich der Leistung, sondern Sohn und Tochter im Reich der Familie. Dieses Reich steht im direkten Gegensatz zu Babylon – einem System religiöser und geistlicher Unabhängigkeit, das Gott zwar benennt, aber seine Nähe und Vaterschaft verleugnet.
„Identitätskrieg“ ruft damit zu einer tiefen inneren Umkehr auf: Weg vom Vertrauen auf sich selbst, hin zur völligen Abhängigkeit von Christus. Die wahre Freiheit des Menschen liegt nicht in Autonomie, sondern in Kindschaft. Nicht in Selbstermächtigung, sondern im Vertrauen. Nicht im Aufstieg aus eigener Kraft, sondern im Bleiben an der Quelle des Lebens und hinabsteigen zur Größe durch das Kreuz der Selbstverleugnung.